Der Nachmittag am 20.3.

Am Nachmittag waren wir in Kuwani, einem kleinen Dorf im Distrikt. Dort mussten zunächst alle Bewohner von ihren Feldern gerufen werden, damit sie uns begrüßen und empfangen konnten.

Anschließend wurden wir von dem Katecheten und Ältesten des Dorfes begrüßt. Es war etwas kompliziert mit der Kommunikation, da die Dorfbewohner kein Englisch sprachen, sondern nur die Sprache ihres Dorfes. Wir hatten glücklicherweise einen Übersetzer bei uns. Gemeinsam haben wir zunächst traditionelle Tänze des Dorfes getanzt. Anschließend versuchten wir, den Dorfbewohnern den Mango-Song beizubringen. Die Stimmung war super und die traditionellen Tänze und Gesänge sind sehr beeindruckend!

Uns wurden noch die Schule und die Krankenstation gezeigt. Gemeinsam beteten wir für die Festigung der Partnerschaft.

 

Am Abend hatten wir einen Austausch mit Jugendlichen aus dem Salaga-Distrikt über Herausforderungen der jungen Generation in beiden Ländern. Es stellte sich heraus, dass viele Herausforderungen ähnlich sind, wie in Deutschland. Zudem haben die Jugendlichen eine zu vielversprechende Vorstellung von Deutschland. Wir haben versucht, diese Vorstellungen zu schmälern, was sich als schwierig herausstellte. Es gibt in Ghana eine hohe Jugendarbeitslosigkeit. Die jungen Erwachsenen berichteten davon, dass sie teilweise zwischen 3 und 10 Jahren nach Abschluss der Ausbildung auf eine Arbeit warten müssen. Dann flüchteten wir vor dem aufziehenden Gewitter. Wir kamen pünktlich im Hotel an, der Strom ist sehr unregelmäßig vorhanden und wir werden bald schlafen. Gute Nacht!

Ein Gedanke zu „Der Nachmittag am 20.3.

  • März 21, 2018 um 9:27 am
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    Ich freu mich schon auf den Ghanavortrag in Dankes, wenn ihr uns die Tänze vorführt.
    Weiterhin viel Freude bei allen euren Begegnungen.

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