Slave Side in Salaga

Heute Vormittag besuchten wir den Slave Side von Salaga. Unser Guide zeigte uns die Wasserstellen, an denen die Sklaven sich waschen mussten, damit sie in Salaga  besser verkauft werden konnten. Zwischen 1792 und 1892 gingen ca. 500 000 Sklaven diesen Pass entlang und waren der „Exportschlager“ der Stadt. Im Boden waren Löcher, in  denen die Sklaven auf dasWasser warten sollten, um sich zu waschen. Außerdem war es ihnen in den Löchern schwer, zu flüchten. Die Sklaven wurden in den Süden des Landes verkauft, wo sie teilweise arbeiten mussten und teilweise nach Amerika verschifft wurden.                   

Anschließend besuchten wir den ehemaligen Sklavenmarkt mit einer Gedenktafel für Opfer des Handels und das Museum. Dort sahen wir traditionelle Jagdausrüstung der Sklaven.

 

Wir sind über den Markt von Salaga gelaufen. Dort erklärten die Jugendlichen der Gemeinde uns die verschiedenen Körner, aus denen traditionelles Essen hergestellt wird, wie z.B. Mais und Bohnen. Wir sahen traditionelle Kleidung und Friseure, die mit einem Rasiermesser ihren Kunden die Haare abrasierten.

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