Wo ho te sɛn?

Vorgestern (23. 3.) durften wir mal wieder sehr früh aufstehen. Um 5 Uhr klingelte der Wecker. Die Koffer wurden gepackt und dann sollte es über Tamale nach Damongo gehen. Unsere Fahrer waren sechs Schafe und viereinhalb Ziegen zu spät. Benjamin teilte uns mit, dass das „car a small challenge“ hat. Gemeint war der Bus, der uns nach Tamale bringen sollte. Es stellte sich heraus, dass es vier Stunden brauchte, um die „small challenge“ zu beheben. In der Zwischenzeit haben wir die Funktion einer Quietscheente geklärt, Smoks geschenkt bekommen und viele Fotos gemacht.
Der Fahrer unseres Busses kaufte am Straßenrad Yams und gebackenen Fisch und nachdem der Fisch im Airbagfach verstaut war, konnte es endlich losgehen. Alle waren sehr glücklich, als der asphaltierte Teil der Straße endlich erreicht war.

In Tamale aßen wir im catholic guesthouse, dort gab es frittiertes Huhn mit Pommes (für die Vegetarier chinesisches Gemüse). Anschließend gingen wir zum cultural center in Tamale. Als wir endlich in Damongo angekommen waren, haben wir Faustina und einige Jugendliche der Gemeinde getroffen. Es gab noch etwas zu Essen und dann ging es in die Unterkunft. Wir sind woanders, als das letzte Mal, aber außer der (sehr) regelmäßig ausbleibenden Wasserversorgung ist es sehr gut.

Gestern (24. 3.) waren wir morgens im Mole Park. Wir hatten großes Glück und die Möglichkeit, eine ganze Horde Elefanten zu sehen. Außerdem liefen uns Warzenschweine, Antilopen und Affen vor die Linse. Für uns und unsere jungen Begleiter aus Damongo war es eine unglaubliche Erfahrung. Auf dem Rückweg besichtigten wir die alte Moschee (erbaut 1421) in der Nähe von Damongo. Da wir Christen sind, durften wir nicht hinein, aber es war trotzdem (einigermaßen) interessant, die Geschichte der Moschee zu hören. Am Nachmittag besichtigten wir den Markt von Damongo. Es war sehr staubig und voll und es gab alles zu kaufen, was man sich vorstellen konnte. Anschließend machten wir einen Spaziergang durch die 25.000 Einwohner Stadt. Am Abend waren wir alle sehr müde und wir durften glücklicherweise früh ins Bett. Fever, Faustinns Hund, brachte uns freundlicherweise nach Hause. Mitten in der Nacht wurden wir lautstark von einem jungen Herrn geweckt, der uns mitteilte, dass der Strom ausfällt und wir die Klimaanlagen ausmachen sollen (sie waren bereits aus) . 10 Minuten später wurde die Tür einem weiteren Festigkeitstest unterzogen. Der junge Mann teilte uns mit, dass wir die Klimaanlage wieder anmachen können (sie blieb aus).

Heute (25. 3.) gab es um 7 Uhr Frühstück. Um 9.30 Uhr startete der Gottesdienst. Die Kirche war mit Palmwedeln geschmückt. Nach ca. einer halben Stunde startete die Palmsonntagsprozession der Gemeinde. Wir zogen mit Palmwedeln durch die Stadt. Es wurde gesungen und getanzt. Nach unserer Ankunft in der Kirche dauerte derGottesdienst weitere 1, 5 Stunden. Es war sehr laut, aber auch mitreißend. Die Hochzeit eines Paares der Gemeinde wurde emotional verkündet (Die „kommende“ Schwangerschaft dauert wohl nur 5 Monate ab der Hochzeit) und schließlich fand auch dieser Gottesdienst ein Ende. Zum Mittagessen gab es frittiertes Yams und Kochbananen mit einer Bohnensoße. Es war sehr gut!

Heute Abend werden wir zu einer Youth Gospel Night gehen. Wir sind schon sehr gespannt, wie es wird.

Wahrscheinlich wird dies der letzte Eintrag während unserer Reise gewesen sein. Wir haben nur sehr schwer Zugang zu Internet. Wenn wir zu Hause sind, werden wir natürlich ausführlich berichten und auch noch ein paar Berichte und Fotos im Blog nachreichen.

4 Gedanken zu „Wo ho te sɛn?

  • März 30, 2018 um 2:41 pm
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    Karfreitag, 16,41 Uhr, jetzt hätte ich Zeit Neuigkeiten von den Ghana-Touristen zu lesen. Aber jetzt kommt nix!
    Opa Weerner

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  • März 27, 2018 um 3:08 pm
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    Muss ich schon einen Pferch bauen? Bin gespannt, wie ea weiter geht. Alles Liebe für euch alle und heliglüwu , Judith.

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  • März 27, 2018 um 10:27 am
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    6 Schafe? 4 1/2 Ziegen? War das die Hochzeitslimousine für Palmsonntag? 😉 viele tolle challenges noch für euch alle und Heli glüwüs an Judith. 🙂

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  • März 26, 2018 um 9:53 pm
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    Dankedankedankedanke! Bin gespannt auf die Berichterstattung und die Bilder!

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