Junior High school

Tabea und Felix waren in Kalande, einem Vorort von Salaga. Dort besuchten wir zunächst die Schulleiterin (!!!), die ihr Kind (siehe Bild) mit auf der Arbeit hatte. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf scheint weit fortgeschritten  zu sein!

Wir gingen durch alle sechs Klassen und stellten einen Bildband von Frankfurt vor. Die Kinder zwischen 6 und 14 Jahren durften Fragen stellen, die sie zu Deutschland hatten. „tanzt ihr in Deutschland auch?“ „Geht ihr auch in die Kirche?“ „Gibt es bei euch Farmen?“ „Wachsen bei euch Bäume?“ & „Was für eine Creme benutzt ihr, dass eure Haut so hell ist?“ waren Fragen, die gestellt wurden. Auch die Lehrer zeigten großes Interesse an den Bildern.

Für alle Kinder war es sehr aufregend, uns zu treffen. Sie wollten uns anfassen und küssten uns teilweise sogar die Hände. Morgen gehen wir wieder in die Schule und sind schon gespannt, was uns dort erwartet.

Primary School

Christoph und Hannah besuchten heute die Kinder der Primary School in Salaga. Es gab zwei Klassen. In der einen waren die „ganz kleinen“ Kinder, die vier- bis fünfjährigen, in der anderen die „Kleinen“, die fünf- bis sechsjährigen. Die Klassen bestanden aus 40 bis 70 Kindern, was aber auf den ersten Blick gar nicht so viel wirkte. Gemeinsam mit der Lehrerin lernen die Kinder singend und spielend die Buchstaben und Zahlen von eins bis zehn, ähnlich wie bei uns in der ersten Klasse. Wir erzählten den Kindern etwas über Deutschland und zeigten ihnen Bilder vom Schnee und von der Landschaft, wovon sie sehr fasziniert waren. Außerdem brachten wir ihnen die Zahlen von 1 bis 5 auf Deutsch bei. Es war eine echte Herausforderung (sowohl den Kindern, als auch den Lehrern) die deutsche Aussprache beizubringen. Sogar nach der Pause, als wir die Zahlen nochmal übten, konnten sie die Zahlen selbstständig noch ziemlich gut aussprechen.

(Hier sieht man die „ganz kleinen“)

Die Mittagspause verbrachten wir im „Lehrerzimmer“, welches sich unter einem sehr großen Baum im Schatten befand und wo ein angenehmer Wind wehte.

 

 

Junior Highschool PCG

Manuel und Judith haben heute Vormittag eine Junior High School der PCG besucht. Zunächst wurden wir vom Schulleiter begrüßt, den Judith bereits 2016 kennengelernt hat. Er hat uns die Räumlichkeiten der Schule gezeigt. Besonders beeindruckt waren wir von dem PC-Raum, der genutzt wird, um das gelernte anhand von Videos zu visualisieren. Im „Lehrerzimmer“ (ein mit Steinen abgegrenzter Platz unterm Baum.) haben wir die Lehrer der Schule kennengelernt, das Lehrerkollegium bestand aus christlichen und auch muslimischen Lehrern. Anschließend durften wir eine Klasse „unterrichten“, wir haben ihnen einige deutsche Lieder beigebracht und miteinander gesungen. Mit dem Jahrbuch 2016 der Carl- Schurz- Schule haben wir den Schülern einige Eindrücke über Schulen in Deutschland vermitteln können.

Die Junior High School folgt auf die Primary School und umfasst 3 Stufen, von 12-15Jahren. Den Schülern werden dort insgesamt 9 Fächer gelehrt, unter anderem Naturwissenschaften, verschiedene Sprachen und Gesellschaftswissenschaften. Die Schule beginnt um 7:30Uhr und endet um 13:45Uhr. Aktuell haben sie die Schüler auf Abschlussprüfungen vorbereitet, die Mitte April geschrieben werden.  

Ankunft in Salaga

Heute haben wir uns nach dem Frühstück von Solomon verabschiedet. Mit dem Bus ging es los in Richtung Salaga. Die Straße hatte ab der zweiten Hälfte viele Schlaglöcher und der Staub der Straße hat die morgendliche Dusche ersetzt (das Wasser war rar, sehr rar!!!).

In Salaga ging es gleich zu einem Fest, das veranstaltet wurde, um Unterschriften zur Aufspaltung des Distriktes zu sammeln, damit die Region im Nationalparlament besser vertreten wird. Wir tanzten, ließen uns fotografieren und atmeten Staub. Es war „very impressing“.

Das Hotel in Salaga ist super. Benjamin (Pfr. in Salaga) ist total nett und wir haben sogar einstrukturiertes Programm für den Jugendaustausch bekommen. Teile der Jugendgruppe haben wir bereits getroffen.

Morgen geht es für alle in Schulen oder in den Kindergarten, um von Frankfurt zu berichten. Am Nachmittag tauschen wir uns mit Jugendlichen aus.

 

Bilder können wir leider noch  nicht hochladen. Aber wir bringen viele mit.

Festgottesdienst in Tamale

Gestern sind wir in Tamale angekommen. Direkt aus dem Flugzeug ging es zu einem Festgottestdient. Die Northern Presbertry feierte ihr erstes Homecoming-Event, zu dem alle in der Presbertry Geborenen eingeladen waren. Dort trafen wir auf Dekan Achim Knecht und Chairman (Probst) Solomon Sule Saa. Die laute Musik, die ausdrucksstarken Tänze und die offensiven Spendenaufrufe waren sehr beeindruckend, vor allem für diejenigen unter uns, die noch nicht in Ghana waren.

Zum Mittagessen waren wir in das Haus von Solomon geladen. Es gab Reis und Chicken. Wir wurden unter den Ehrengästen des Festes freundlich aufgenommen. Anschließend verabschiedeten wir uns vom Dekan und fuhren zum Lay Training Centre, in dem wir die Nacht verbringen sollten. Dort erwarteten uns einige „challanges“ (wie die Ghanaer es sagen).

Wir waren auch bereits auf einem traditionellen Markt und kauften ein blaues Seil (keiner weiß, wieso!!!) und Stoff, um daraus Taschen zu nähen.

Aber wir haben dank der Hilfe von V.I. Bukari aus Salaga sowohl noch etwas zu essen gefunden, als auch Betten zum Schlafen (bzw. auf den Morgen Warten).

Ankunft in Accra

Wir sind in Accra ankommen!!! Sicher und mit allem Gepäck!

Dabei haben wir auf den Flügen erst mal die ghanaische Zeitrechnung kennenlernen dürfen. Denn mit Pünktlichkeit kam man heute nicht weit. Das Arbeitstempo an den Schaltern tat ihr Übriges, sodass wir bereits in London alle schon etwas gestresst waren.

Mit 1:30 Verspätung kamen wir am Flughafen in Accra an. Die Passkontrollen verliefen einigermaßen reibungslos und fünf von sechs Koffer warteten bereits auf uns, als wir am Gepäckband standen. Nur Christophs Koffer ließ sich Zeit. Sehr viel Zeit. Aber er kam und brachte gleich einen Zwilling mit. Wir konnten aber glücklicherweise den richtigen identifizieren. 🙂

Als nun alle ihre Koffer hatten, ging es mit dem Bus zum Hotel. Erleichtert, dass alles gut gegangen ist, sind wir nun erschöpft in unseren Zimmern und erwarten eine weitere kurze Nacht. Morgen gibt´s um 7:00 Uhr Frühstück. Um 9:30 geht es weiter nach Tamale, wo uns alte Bekannte begegnen werden. Solomon, Benjamin und Faustina werden dort sein, da an diesem Wochenende sowohl das Mädchenwohnheim der Schule der PCG eingeweiht wird, als auch ein Treffen aller aus dem Norden  stammenden Anhänger der PCG stattfinden wird.

Zusammenfassung: Stimmung in der Gruppe gut. Alle sind müde. Hotel ist super. Die Nacht wird kurz.

Nun also Gute Nacht aus Accra! Und bis bald.